ZU JEDER ZEIT, DER CORPSE REVIVER No.2

Animiert durch den vorhergehenden Drink, hatte ich auf einmal Lust, der aktuellen roten Linie auf meiner Zunge zu folgen, einen weiteren Gin Drink zu posten und natürlich auch zu kippen.

Harry Craddock‘s SAVOY COCKTAIL BOOK lächelte mich fröhlich vom Regalbrett an und harrte darauf mal wieder geöffnet zu werden.

Ich stieß zum geschätzt hundertsten Mal auf einen Cocktail, dessen wohlklingender Name mich schon oft versucht hat, in seinen Bann zu ziehen, aber auf Grund der Basis Spirituose immer wieder auf die lange Bank geschoben wurde.
Im Großen und Ganzen favorisiere ich American Whiskeys und Rum.
Aber von Zeit zu Zeit begeistert mich auch mal der große Klare von der Insel…

Der CORPS REVIVER No.2 ist einer von unzähligen Drinks, die Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in den Barbüchern herum geisterten, denen angedichtet wurde, die perfekte Hangover Cure zu sein.

Die meisten ihrer Art, sind im Laufe der Jahrzehnte in Vergessenheit geraten, einige aufgrund veränderter Trinkgewohnheiten, andere waren schon zu ihrer Zeit missraten. Heute weiß man zudem, das Alkohol am Morgen, dem am vorhergehenden Abend begangenen Exzesses folgend, den Brummschädel nur Verschiebt, aber nicht heilt. So müßte man den Konsum für immer fortführen…

Will man kein Alkoholiker werden, hilft es also NIX!

Wer Geschmack hat, trinkt diesen Drink, wann oder wie oft auch immer, aus dem einfachen, aber nicht unerheblichen Grund, das er sehr, sehr lecker ist.

 

CORPS REVIVER No.2
2 cl Tanqueray Gin
2 cl Cointreau
2 cl Lillet oder Cocchi Americano
2 cl Zitrone
1 Dash Absinthe

Shake ’n’ strain
serve straight up
no Garnish

Fantastisch, zu allererst tritt die Zitrone mit ihrer Säure auf, dann, süßlich, kommt die Orange ins Spiel, etwas Weißwein flüstert und wispert von hinten, gefolgt vom stolzen Auftritt des Gins Wacholder, der begleitet wird von einer leicht alkoholischen Bitterkeit.
So weit, so gut, aber wirklich interessant wird das alles erst durch diesen einzelnen Dash Absinthe, der mit seinen Kräuternoten mitten in die Harmonie funkt und hier sehr ähnlich seine Wirkung entfaltet, wie im grandiosen PAULINE COCKTAIL.

Derart begeistert wie ich war, sah ich im Netz, genauer gesagt, auf SAVOY STOMP nach, was Erik Ellested zu diesem Drink zu sagen hatte.

Erik greift in seiner Version auf Cocchi Aperitivo Americano, statt auf das im Original verwendete Lillet Blanc zurück, was ein weiterer Grund war, mich für dieses Getränk zu entscheiden.
Ich hatte erst kürzlich eine Flasche dieses Vermouth ähnlichen Aperitif Weins erstanden, nachdem ich aufgrund des Preises von plus/minus 20 Euro, lange damit haderte.

Oft und verschiedenen Ortes las ich, Cocchi Americano wäre trockener und bitterer als Lillet, dichter am historischen Original, früher unter dem Namen Kina Lillet vertrieben und Bestandteil unzähliger Cocktail Klassiker.

Irgendwie empfinde ich den Cocchi sogar süßer, denn bitterer und auch nicht als trocken.
Aber lecker ist er, dieser Aperitif, ob pur oder mit nem Schuss Soda auf Eis.

Im CORPS REVIVER No.2 macht er auf jeden Fall eine sehr gute Figur.

An dieser Stelle empfehle ich, in guter Gesellschaft mit Erik Ellested, den wunderbar vielschichtig, auf angenehme Weise recht arm an Anis, jedoch gehaltvoll mit 72 Umdrehungen daherkommenden VERTE DE FUGEROLLES Absinthe, den ich seit langem verwende und auf den ich auf Erik‘s Blog aufmerksam wurde.
Dieser Fusel gehört fest in mein Spirituosen Kabinett.

Letzter Grund diesen Drink zu mixen war der, das ich heute eine neue Marge Bergamotten Cordial angesetzt habe und etwas Saft über hatte, der unwiderstehlich nach einem Sour oder Sidecar verlangte.

Was soll ich sagen, mit Bergamotte oder Zitrone, „same, same, but different!“, beide Varianten sind absolut erstklassige Drinks!
Bergamotten Saft ist vom Säuregehalt und geschmacklich relativ nahe an der Zitrone, aber wer den Saft frisch, mit der Handpresse zubereitet, spritzt auf diese Weise immer ein paar Tröpfchen Öl aus der Schale mit ins Glas.
Das macht dann doch einen feinen, zu einem großen Unterschied.

Wenn heute nicht schon zu müde wäre, ich täte noch einen trinken…aber wer weiß, morgen rüh vielleicht…

Ein Hoch auf die Bergamotte

Als ich kürzlich auf dem Wochenmarkt in Nordenham, bei Bio-Heike frische Bergamotten sah, erinnerte ich mich daran, vor geraumer Zeit, auf einen älteren Artikel zu dieser Frucht im WWW gestoßen zu sein.
Außer der Tatsache, das diese, in unseren Gefilden selten zu findende Zitrusfrucht dem Earl Grey Tee seine spezielle Note verleiht, wußte ich quasi gar nichts darüber.
Ich habe nicht vor hier lange Abhandlungen über die Bergamotte zu verfassen, das haben unzählige vor mir getan und dem geneigten Leser dieser Zeilen steht es frei, sich an anderer Stelle ausgiebig darüber zu informieren.
Z.B. hier auf MIXOLOGY!

Ich habe mir ein paar Bergamotten gekauft und die Versicherung erhalten, das sie gerade Saison haben und ich in den nächsten Wochen noch welche bekommen könnte.
Meine Bergamotten waren gelb, recht glatt und sahen aus wie Zitronen.
Im Internet sieht man oft Fotos von grünen, sehr runzeligen Vertretern dieser Frucht, die aber fast komplett zu Öl verarbeitet werden und aus diesem Grund nahezu unerhältlich sind.
Das es sich bei meinem Einkauf tatsächlich um Bergamotten handelte, verriet mir der intensive Geruch, der einem durch oben genannten Tee bekannt sein sollte.

Was sollte ich nun damit anfangen?

Den Inhalt der erwähnten Artikel hatte ich schon weitestgehend vergessen, da mein Gehirn unter anderem auch gut zum Feinstrainen von Cocktails zu gebrauchen wäre, kurz um, es ist ein Sieb.

Zum nochmaligen Recherchieren war ich schlicht zu faul, nicht aber zur Tat!

Eine der Bergamotten presste ich auf der Stelle aus und machte mir einen leckeren, aber ungewöhnlichen GIN SOUR daraus.
Übliches Mischungsverhältnis 5-6 cl Spirituose, 3 cl frischer Saft und 2 cl Zuckersirup.

Ein Knaller, wesentlich vielschichtiger als ein gewöhnlicher, auf Zitrone basierender Sour.
Man möchte gleich noch einen hinterher.
Das Aroma des Saftes harmoniert wunderbar mit dem Gin und seinen Botanicals.

Schade nur, das es die Bergamotte nicht das ganze Jahr über zu kaufen gibt.

Da ich von den extrem intensiven ätherischen Ölen in der Schale wusste, entschloss ich mich kurzer Hand, ein Oleo Saccarum (s.u.) daraus zu machen.

Das Oleo Saccarum wiederum habe ich spontan in ein Bergamotte Cordial verwandelt, um gut gekühlt, auch von dem Saft zumindest ein paar Wochen etwas zu haben.
Jedem bekannt sollte zumindest Limetten Cordial sein, es ist fast in jedem Supermarkt als Rose’s Lime Juice zu finden.

Was fällt mir zuerst bei Rose’s Lime Juice ein?

Der wunderbare und einfachst zu mixende Drink aus Ur Ur Grossvaters Zeiten, dem Gimlet.
Zwei Zutaten, Gin und Lime Cordial, zu gleichen Teilen gemischt.
Soweit das Original.

Das war einer der ersten Drinks, die ich mir zu hause mixte, nachdem der allseits beliebte Don mein Interesse an Mixed-Drinks geweckt hatte, aber noch kein einziges Bar-Buch mein Eigen nannte und mir meine Inspirationen auf Cocktail Wiki suchte.

 

Bergamotten Gimlet
6 cl Tanqueray Dry Gin
2-3 cl Bergamotten Cordial
Beide Zutaten auf Eis rühren, in eine gekühlte Cocktail Schale abseihen und straight up servieren.
Auf Deko kann verzichtet werden.

Der Unterschied zwischen dem Bergamotten Gimlet und einem normalen Gimlet ist gewaltig, denn schon wenn man den Drink zum Mund führt, steigt der Duft, der im Cordial befindlichen ätherischen Öle, direkt in die Nase.
Auf der Zunge setzt sich der Eindruck fort, verschmolzen mit dem Wacholder des Gins.
Am Ende hat man einen lang anhaltenden, „warmen“ und fruchtig-kräuterigen Abgang, der bis zum nächsten Schluck vorhält.
Einmalig!
Lange nicht getrunken, aber solange die Bergamotte Saison hat, werde ich nicht viel rumhampeln müssen, wenn ich Durst habe.
Es ist Gimlet Time!!!

Das Gimlet Foto entstand am Wochenende im Harz.
Mangels Eisfachs oder Eiswürfeln, habe ich einfach einen Premix in eine Flasche gefüllte und im wahrsten Sinne des Wortes ein paar Stunden auf Eis gelegt.

OLEO SACCARUM
Einfache Herstellung ohne Benutzung von Spezialgerät wie Sous Vide Garern oder super-duper Vakuum-Speculum-Rotationsverdampferbrimburium, das kein Normalverdiener sein Eigen nennt.

Mit einem Sparschäler die obere Schale von mehreren Bergamotten so dünn wie möglich, in langen Spiralen abschälen und in den unteren Bereich eines „Marmeladenglases“ hinein kringeln.
Etwas Zucker dazu und das Ganze mit einem Stößel gut durch muddeln.
Nun mit so viel Zucker auffüllen, bis die Schalen (Zesten) komplett bedeckt sind.
Deckel drauf und 2 Tage stehen lassen.
In dieser Zeit hat der Zucker den Schalen seine Öle entzogen und der Zucker im Glas sollte damit durchzogen und feucht sein.
Fertig!

Das funktioniert übrigens mit jeder Zitrusfrucht.
Nicht vergessen, es müssen unbehandelte Früchte sein, am besten bio!

Man kann es vielfältig verwenden, z.B. zum Backen, zum mixen von Limonaden oder ähnlichem.
Zur direkten Verwendung in Cocktails ist der Geschmack allerdings fast zu intensiv.

 

BERGAMOTTEN CORDIAL
Den Inhalt des Oleo Saccarum Glases mit warmen Wasser füllen, bis der Zucker gerade bedeckt ist.
Durch Rühren oder Schütteln den Zucker auflösen.
Die Menge an Flüssigkeit reicht nicht ganz, so das noch etwas Zucker zurück bleibt.
Nun den gesiebten Saft von der hälfte der geschälten Bergamotten dazu geben und kräftig schütteln, bis alles komplett gelöst ist, die Schalen entfernen und kalt stellen.
Das Resultat solte eine dünne, sirupartige Konsistenz aufweisen und süß-säuerlich schmecken.
Wer Rose’s Lime Juice kennt, weiß was ich meine.

Egal, welche Früchte verwendet werden, es ist 1000 Mal besser als jedes gekaufte Cordial.

Sämtliche hier erwähnte Rezepte bedürfen bei Nachahmung oder Wiederholung, eines Feintunings,
je nach dem, wie viel Zucker Ihr verwendet, hinzu kommt, das jede Frucht unterschiedlich ist, an Ölen, Säuren oder Geschmack.
Es sollte deutlich, aber nicht zu intensiv nach den Ölen schmecken und nicht zu sauer sein.
Das Oleo, wie auch das Cordial sind halt kein Industrie Produkt, das immer identisch daher kommt.
Ich finde das macht aber gerade den Charme aus, an Selbstgemachtem.

Nun schnell zum Wochenmarkt oder dem Obsthändler des Vertrauens und einkaufen, bevor die Saison der Bergamotte am verehrten Leser vorbeigezogen ist.
Nicht Lesen ist in diesem Falle das Vergnügen, sondern das Gelesene umzusetzen und zu guter Letzt einen formidablen Drink zu genießen!

Cheers!!!

AMARO MIA, DIE ZWEITE

Weil es so schön war, noch ein weiterer Cynar Drink, aber dieses Mal treffen die herbstlichen Kräuternoten dieses Amaro auf typische Tiki Zutaten.
Hat mich umgehauen, sehr, sehr lecker!

Jen Akin‘s
THE TURNBUCKLE
3 cl Cynar
2 cl Jamaica Rum
2 cl Zitrone
1,5 cl Passionsfrucht
0,8 cl Orgeat
Auf Eis schütteln, in einen Tumbler pouren und gegebenenfalls mit Crushed Ice auffüllen.

Habe das Rezept, das ich auf PUNCHDRINK entdeckt habe, mit Myers’s und wahlweise Wray & Nephew ausprobiert.
Der weiße Rum hat mir wesentlich besser gefallen.

Klasse, wie dieser Drink auf der Zunge einschlägt.
Die Kombination der Zutaten, außer dem Amaro, kennt man aus diversen Tiki Drinks und sie funktioniert hervorragend.
Üblicherweise würde in solchen Drinks zwei bis dreimal so viel Rum zum Einsatz kommen,
häufig eine Mischung aus verschiedenen Marken und man könnte glauben einen original Trader Vic zu trinken.
Hier wird aber der harte Alkohol zum Teil durch einen Likör ersetzt, der zwar von seiner Umdrehungszahl schwächer ist, geschmacklich aber um so potenter.
Der Cynar harmoniert der Art gut mit Passionsfrucht und vor allem mit der Mandel,
dass ich das Zeug von morgens bis abends saufen könnte!

Ihr auch, freitags und samstags an Board der S.S.MPREZZ.

Leinen los … auf zu fernen Ufern, Feste feiern, mit dem Don und Adriano

AMARO MIA, AMORE MIO

Habe mir kürzlich eine Flasche Cynar zugelegt.
Einerseits, um den Orchard Thief zu mixen, den ich unlängst auf IMBIBE entdeckt habe, andererseits wuchs meine Neugierde, stößt man doch öfter auf Drinks, die diesen italienischen Amaro enthalten.
Hinzu kommt, das ich schon seit geraumer Zeit auf Cocktails stehe, die Bitterliköre enthalten und ich Cyanr noch nie probiert hatte.
Pur finde ich sie alle gruselig, da macht dieser, auf Artischocken basierende Kräuterlikör keine Ausnahme, außer einen knackigen Underberg nach dem Essen oder einen Fernet Menta, total hacke um 3 Uhr morgens!
Mixologisch hingegen sind Amaros der Knaller!
Dieses Geheimnis, das schon lange keines mehr ist, sollte zumindest Euch, den Gästen der MPREZZ geläufig sein, nicht zuletzt durch Drinks wie dem PERMANENT HOLIDAY oder meinem wunderbaren PAULIE WALNUTZ.

Gary Wallach‘s
ORCHARD THIEF
4,5 CL Bourbon
1,5 CL Cynar
2 CL Apple Shrub
2 CL Zitrone
1 Dash Angostura
Alle Zutaten auf Eis schütteln und auf frisches Eis abseihen.

Apple Shrub:
3 Tassen Äpfel, in kleine Würfel geschnitten
1 Tasse Vollrohrzucker
1 Tasse Cidre Essig
4 Zimtstangen
1 Muskatnuss
10 Nelken
Zimt und Muskat mit dem Mörser leicht zertrümmern.
Alle Zutaten, außer dem Essig, vermischen und 3 Tage stehen lassen.
Essig hinzufügen, durchschütteln und durch ein tuch abseihen.
Hält sich im Kühlschrank einige Zeit.

Geschmacklich ganz klar ein Bourbon Drink, recht sauer, mit einem leichten Kratzen von Vergorenem in der Kehle, Zimt, Kräuter und eine Apfel Note die an Calvados oder Apfelmost erinnert.
Fantastisch als Aperitif zu trinken, vor allem jetzt in der Weihnachtszeit, ansonsten empfehle ich entweder mehr Zucker in den Shrub oder direkt in den Drink zu geben.

AMARO MIO

ICH HÖRE EUCH SCHON SCHREIEN …

… „puhh, ist das süß!“
Der Drink ist süß, sogar verdammt süß, aber verehrte Leser, Ihr sollt euch damit ja auch nicht voll laufen lassen!
Dieser Cocktail ist wie ein Dessert nach einem guten Essen und genau als solches sollte man ihn genießen.
Gerade jetzt, wo die Zeit naht, in der man Gäste empfängt und sie mit deftigen Rinderbraten, opulenten Saucen, Rotkohl und Semmelknödel bewirtet.
Genau das habe ich am Samstag gemacht.
Üblicherweise verwöhnen wir unsere Freunde im Anschluss an solche lukullischen Ausschweifungen mit einem Dessert und darauf folgend, mit einer schönen Käseplatte, die dann den Rest des Abends auf dem Tisch bleibt.
Dieses Mal haben die beste Ehefrau und ich beides vereint.
Es gab keine Île Flottante oder Crème Brûlée, dafür sind wir direkt zur Käseplatte übergegangen, begleitet von einem süßen Cocktail, dem WERTERS MAGIC…

 

WERTHERS MAGIC
4 cl Perdro Ximénez Sherry der Marke Lustau
2 cl Apricot Brandy
2 cl Cherry Brandy
0,8 cl Amaretto
2 cl Sahne
Auf Eis schütteln und in eine vorgekühlte Cocktail Schale abseihen.

Optisch läßt es das schlimmste vermuten.
„Oh nein, ein Glas Bailey‘s Creme, ich, äh … muss noch weg, … mhhh…äh, der Babysitter …“

Aber scheiss drauf, es ist nur die Optik!
Eure Partner*innen habt Ihr ja schließlich auch nicht nur danach ausgesucht, wie sie aussehen.
Ich kleiner Süßer bin z.B. Diabetiker, Geschmack muss man halt haben!

Der Drink ist trotz aller Süße voller subtiler kleiner Geschmacksbomben.
Jede einzelne Komponente ist present und kitzelt den Gaumen.
Besonders klasse finde ich den Moment, wenn der Kirschlikör sich den Weg in die Wahrnehmung bahnt.
Werther’s Sahnebonbons mit Früchten und Alkohol.

Sogar meine Süße, die süße Getränke verabscheut, musste zugeben, das der Drink zusammen mit etwas Blauschimmel Käse, eine Granate ist.

Also, gebt Euch einen Ruck, probiert es selber und stellt fest, daß das Leben voller Überraschungen ist!

Gestossen bin ich auf diesen feinen Drink vor langer Zeit, bei der Recherche für meinen Elsflether Sherry Abend, zu dem ich vom Don höchst persönlich inspiriert worden bin.
Leider habe ich ihn damals nicht serviert, denn heute bin ich überzeugt, er hätte überzeugt!

Wenn ich den Original Post auf SHERRY WHINE richtig interpretiere, ist der Drink von Christoph Cruse, damals tätig im Marriott Hotel Hamburg, entwickelt worden.

“… Sweets for my sweet, sugar for my honey …”