VIEL HEISS, VIEL DURST…

Vorgestern war es so heiß, das ich mich bei geschlossenen Fenstern und zu gezogenen Gardinen zu Hause im kühlen verbarrikadiert habe.
Es war mir allerdings noch nicht kühl genug, eine Erfrischung mußte her, einfach und schnell gemacht, denn bei diesem Wetter ist jede Bewegung zu viel schon eine Tortur!
Da erinnerte ich mich an einen Abend am Tresen der MPREZZ…

Ich sah, schräg hinter dem kahl rasierten Schädel des allseits geliebten Don, auf dem obersten Regalbrett, versteckt hinter anderen Spirituosen, eine Flasche mit einem recht markanten Flaschendeckel.
Um es kurz zu machen, es war eine Flasche Amaretto Disaronno.
Jugenderinnerungen kamen hoch, ca. 1985, Amaretto Cola mit anschließendem Toiletten Besuch, Kopf nach unten.
Wer aufmerksam meine Posts liest, stößt immer wieder auf solche Bemerkungen, tut mir Leid!
Die sind dem Umstand geschuldet, im Ammerland aufgewachsen zu sein, da wurde halt schon früh sehr viel getrunken.
Ich wurde neugierig, und fragte den Don, was er denn gewöhnlich mit diesem Teufelszeug zusammen fabriziert.
Er sagte, das er im Grunde genommen nur einen einzigen Drink damit mixt, für einen einzigen Gast, der ab und zu danach fragt.
Ich hab dann zwei davon getrunken, da es wirklich hervorragend geschmeckt hat!

Charles Schumann‘s
AMARETTO SOUR
5 cl Amaretto
3 cl Zitrone
1 Orangenachtel

Auf Eis schütteln und auf frisches Eis abseihen.
Orangenachtel darauf ausquetschen.
Mit einer Kirsche garnieren.

In diesem Fall habe ich in Ermangelung einer Orange völlig eigenmächtig ein Achtel Pink Grapefruit über dem Drink ausgequetscht und auch als Garnitur Grapefruit benutzt.
Gibt dem ganzen einen anderen Touch, etwas saurer, etwas bitterer, ist aber auch sehr lecker!

Sehr einfacher Drink, großartig im Geschmack.

Mit Amaretto!?!

Wer hätte das gedacht!

P.S. Wer jetzt noch die Orange, bzw. die Grapefruit weg lässt, dafür aber einen großzügig bemessenen Zentiliter Campari hinzufügt, der hat Eier… äh, Geschmack!

 

raul duke

Raul Duke ist soeben aus Las Vegas zurück. Jetlag und Hangover sind ihm unbekannt. Er stand selber schon hinter dem Tresen der Mprezz. Spricht schneller (und mehr), als Dieter Thomas Heck. Hobbys: Wertvolle Glasware vom Tresen fegen. ;-) Aber hallo...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins + vierzehn =