VON PLÖRRE BIS KLASSE!

Moin auch!
Habe lange nix gepostet, weil ich, schlicht und ergreifend, stinke faul bin!
Dieser Text und die dazu gehörigen Fotos sind schon seit Wochen fertig auf dem Rechner …

Aber wenn ich denn mal auf etwas stosse, das wirklich Wert ist, darüber zu schreiben, dann will ich Euch meine Meinung nicht vorenthalten, sondern in gewohnter Weise aufdrängen!

Seit langem war ich hin und her gerissen, ob ich mal probieren soll, da ich es sofort interessant fand, das das Haus LUSTAU, bekannt für seine sehr hochwertigen Sherrys, einen eigenen Vermut auf den Markt gebracht hat.

Es war nicht der Preis, der mich immer wieder abschreckte, sondern der Don, nachdem er aus Jerez zurück kam und dem damals brandneuen roten Vermut von Lustau eine negative Beurteilung zu teil werden ließ.
Was auch nicht wirklich falsch war.
Die Eleganz der Flasche und vor allem des Labels ließen mich kürzlich denn doch noch schwach werden.
Ich griff aber, aus reinem Zufall, da es in dem Moment in Oldenburg gerade nur diesen zu kaufen gab, zum weißen Wermut …

 
VERMUT LUSTAU BLANCO
Ein super Vertreter seiner Zunft!
Ich hatte weißen, süßen Vermut lange nicht auf dem Zettel, da ich bis zu diesem Sommer mit Vermut im Allgemeinen und Vermut pur im Besonderen, keinen wirklichen Reiz abgewinnen konnte.
Aber der VERMUT LUSTAU BLANCO ist wirklich ne Wucht!

Es ist ein Blend aus sehr trockenem Fino Sherry und lieblich, floralem Moscatel, aromatisiert mit diversen Kräutern und Extrakten.
Geschmacklich erinnert der Vermut an eine frühlings Blumenwiese in einer Zitrusplantage, mit leichten Nuss und Honignoten und ist dabei jedoch nicht zu süß für einen weißen Vermut.

Exelent mit Tonic, im Verhältnis eins zu zwei oder einfach pur auf einem großen Eiswürfel.
In beiden Fällen gesellt sich gerne eine Zitronen Zeste mit ins Glas.
Ist das Glas leer, will man es sofort wieder füllen.

Der blanco wird in meinem Kühlschrank nie wieder fehlen.

Mixologisch habe ich den VERMUT LUSTAU BLANCO in einem BROOKLYN probiert und war begeistert.
Wohl der beste BROOKLYN den ich je getrunken habe.

BROOKLYN

6 cl Rittenhouse Rye
2,5 cl VERMUT LUSTAU BLANCO
0,7 cl Maraschino
0,7 cl Amer Picon
Stir ‘n’ strain. Serve Straight up.

Brandied Cherry

Und nun zum VERMUT LUSTAU ROJO.

Pur oder auf Eis, mit einer Orangenzeste garniert schmeckt er im Vergleich zu seinen beiden Geschwistern sehr deutlich nach süßem Sherry.
Er verbindet nussigen, trockenen Amontillado mit klebrig süßem Pedro Ximénez.
Geschmacklich sehr ungewohnt für einen Vermut und meiner bescheidenen Meinung nach, sollte niemand süssen Sherry trinken müssen, geschweige denn wollen!
Sollte jemand doch Vergnügen daran finden, dann am ehesten pur.

Verlängert mit Tonic oder selbst mit Soda, ist es auch nicht so recht toll, dafür ist der Lustau Rojo insgesamt einfach zu schwach auf der Brust.
Ja, wirklich schlapp, wie die Erektion eines Achtzigjährigen, einfach keine Power…

Seltsamerweise schmeckt er durchaus glänzend in einem sehr alten, lange in Vergessenheit geratenen Drink, dem…

 
RAY LONG COCKTAIL

6 cl Lustau Brandy
3 cl VERMUT LUSTAU Rojo
1 Barlöffel Absinth Verte de Fugerolles
1 Dash Angostura
Stir ‘n’ strain. Serve Straight up.

No Garnish.

Im weiteren Sinne ein Brandy Manhattan mit einem kräftigen Schuss Absinth.
Schmeckt sehr belebend und erfrischend!

Mehr zum RAY LONG COCKTAIL hier auf COLD GLAS.COM.

Ich hätte sehr wahrscheinlich eher zu einem klassischeren roten Vermut gegriffen, als ich diesen Drink kürzlich ausprobierte, aber der Lustau war gerade frisch geköpft und schrie nach Verwendung.
Siehe da, die Sherry Note paßt sich hervorragend ein, in diesen tollen Drink.
Sherry und Brandy sind seit je her zwei gute Freunde, siehe TRAGITO DE ORO und ähnliche Cocktails.
In diesem Fall bringt der Brandy etwas der fehlenden Süße, Absinth und Angostura etwas mehr Tiefe mit.

Fragt Euren Lieblingsbarkeeper danach, es schmeckt auch mit anderem roten Vermut, es muß nur die Süße, in Form der Menge des jeweiligen Vermuts, angepasst werden.

VERMUT LUSTAU ROSE

Mhhh, was soll ich sagen, nöööh, gefällt mir nicht.
Wird aus einer Mischung von Fino Sherry, Moscatel und Tintilla de Rota Wein hergestellt.
Ich schmecke in erster Linie Weißwein, kein Sherry, viel Süße, kaum Kräuter, undefinierbare Früchte und einen sehr, sehr seltsamen beigeschmack.
Muskat??
Vielleicht…

 
Habe diese rosa Plörre mit Grapefruit Zesten auf Eis geschüttelt um zu retten, was zu retten ist, um dem Ganzen eine etwas bitterere Note zu geben.
Noch ein bis zwei Dashes Grapefruit Bitters und ein Stückchen rosa Pampelmuse als Deko mit ins Glas, dann ging es so …

Es gibt ja diverse Rezensionen im Netz, aber häufig schmecke ich die Dinge nicht, die dort angeführt werden.
Genau so ist es mit diesem komischen Beigeschmack … keine verdammte Ahnung …
Aber eins ist sicher:
Diesen Vermut brauchste einfach nicht!

Das Fazit ist klar gestaffelt:
Der VERMUT LUSTAU ROSÉ bedarf keiner weiteren Erwähnung, außer der, das ich fast ne halbe Flasche in den Ausguss entsorgt habe.
Der VERMUT LUSTAU ROJO ist nicht berühmt, aber, wenn man ihn z.B. geschenkt bekommt, zum Mixen durchaus zu gebrauchen.
Der VERMUT LUSTAU BLANCO ist der Star dieses Dreigestirns.
Auf ganzer Linie ein Knüller!

Geht los und kauft ihn Euch, macht Euch’n schönes Weihnachtsgeschenk … die schrecklichen Socken von Tante Clara bekommt Ihr sowieso!

WAS HABE ICH DIESEN SOMMER GETRUNKEN??

„Viel!“
Das fällt mir zu erst dazu ein.

Aber das war nicht die Frage.

Nun, ich war ziemlich faul die letzten Monate und habe es mir oft sehr einfach gemacht.

Am Anfang, so im Juni und auch noch im Juli, habe ich viele, viele PALOMAS getrunken.
Tequila, Pompelmo Limonade von Sanpellegrino und Limette.
So simpel wie ein Cuba Libre, nur viel geiler!

Animiert durch meine neu entdeckte Lust an vermeintlich popeligen Longdrinks, hielt ich mich den restlichen Sommer an den PIMM‘S CUP.

PIMM‘S CUP
5 cl Pimm’s No1
10 cl Zitronen Limonade
Orangen, Zitronen und Gurken Scheiben
Drink auf Eis im Glas bauen.
Mit Früchten und Gurke garnieren.

Hervorragender Durstlöscher, nicht zu süß, sondern eher herb, eine prima erwachsenen Limonade.
Man sollte nicht mit der Gurke sparen, sie gibt dem ganzen den speziellen Kick.

Wer genau hinschaut, auf dem Photo ist nix mit Gurke.
Hatte leider keine da, als ich diesen Post zusammen frickeln wollte.

Da empfiehlt es sich, Bitter Truth CUCUMBER Bitters im Haus zu haben.
Großartiges Produkt, ob im Gin Tonic, Martini Cocktail oder z.B. auch PIMM‘S CUP, das Zeug ist der Hammer.
Selbst wenn Gurke zur Hand ist, mit Gurke und Gurkenbitters ist es noch besser.

Oft ist zu lesen, Pimm’s sollte mit Ginger Ale oder sogar Cola gepanscht werden,
ist ja tatsächlich auch Geschmacksache, aber ich stehe auf Zitrone.
Säuerlich sollte es sein.

Meine Empfehlung ist Fritz Zitrone oder San Sanpellegrino Limonata.
Mit der Pompelmo Variante schmeckte es mir nicht.
Steht nur Sprite oder ähnliches zu Verfügung, empfehle ich, einen Zentiliter Zitrone mit ins Glas zu geben.

Neben der fehlenden Gurke, fällt auf dem Photo noch eine Flasche Averna ins Auge,
die dort eigentlich nichts zu suchen hat.
Dieser Drink schmeckt auch fantastisch, wenn Pimm’s durch Averna ersetzt wird.
Desgleichen mit Cynar oder Amaro Lucano.
Man könnte diese Aufzählung sicherlich fortführen, aber ich habe nur diese Amaro zur Hand.

Wichtig ist, wer den Pimm’s durch den Kräuterlikör seiner Wahl ersetzt, sollte das Mischungsverhältnis anpassen.
Im Falle von Averna gebe ich zwei Zentiliter mehr Limonade ins Glas.

Wie es auch gefällt, in jedem Fall geht die Geschichte runter wie Öl, nicht gleich zum Frühstück, aber so ab Mittag, die Sonne im Gesicht, kann man es sich schmecken lassen.

Denn dieser urenglische Drink fällt in die Kategorie „Low Octane“, wie Boris so sagen würde, wenn er zwischen Brexit und Wildschwein in Minze Soße mal Pause macht, auf seinem frisch getrimmten Rasen sitzt und im strömenden Regen statt lau warmen Bier, einen Pimm’s Cup trinkt, während er dem untergegangenen Empire hinterher weint.
Ich schweife ab …

Letztlich auch ein prima Drink, um mit meiner Frau und diversen, oft weiblichen Gästen mitzuhalten.
Während ich normalerweise knackigen Whiskey Sours oder ähnlichem fröne, nippen die Damen gerne an diesem oder jenem Gläschen Wein oder vielleicht auch an dem einen oder anderen Cremant …

Alle sind fröhlich beschwipst und ich schon knülle, bereit um 4 Uhr nachmittags irgendeinen verdammten Krawall anzuzetteln, oder unwesentlich später im Körbchen unseres Labrador Mischlings Toni ein ausgedehntes Nickerchen zu machen …

PIMM‘S schafft Abhilfe!!

Cheers!! Wuff!!

SEVEN HILLS

Die ewige Stadt…kenn ich nicht!!!

Mit Rom, dem Pontifex und seiner Kirche, habe ich nichts am Hut.
Der alte Circus Maximus? Mir völlig egal, ich bin Circus Maximus, überall wo ich bin und mit dem Colosseum verhält es sich ähnlich!!

Nur beim Trinken, für viele auch eine heilige, mindestens ewige Beschäftigung, kommt mir ab und zu diese Stadt in den Sinn, wenn auch nur, um selbigen Sinn stielvoll zu betäuben…

Ab heute mit einem Riff auf Mikki Kristola’s VATICAN CITY, der wiederum ein Riff auf Michael Mcilroy’s ROME WITH A VIEW sein könnte.

 

Raul Duke’s
SEVEN HILLS
3 cl Salers
3 cl Cocchi Americano
3 cl Limette
1 cl Falernum (Monin)
3-4 cl Tonic
Alles, außer dem Tonic, auf Eiswürfeln schütteln und in ein Glas pouren.
Tonic dazu und einmal umrühren.
Mit Eis auffüllen und mit Zitrone dekorieren.

Funktioniert auch hervorragend mit Suze oder Aveze, statt Salers, desgleichen kann man den Cocchi auch durch einen anderen süßen, weißen Wermut ersetzen und erhält trotzdem einen leckeren Drink, mit sehr ähnlichem Geschmacks Profil der den gleichen Namen verdient.

Meine beiden Änderungen im vergleich zum VATICAN CITY sind einfach zu erklären. Ich hatte kein Soda mehr im Haus und dachte mir, mit Tonic schmeckt es auch, denn bitter-süß ist der Drink sowieso.

Mit dem Falernum Sirup verhält es sich so, das ich dem Drink etwas mehr Komplexität, bzw Tiefe geben wollte, ohne noch mehr Alkohol ins Spiel zu bringen.
Der Drink soll weiterhin in die Kategorie Low Octane gehören, etwas schönes für warme oder heiße Nachmittage, die unweigerlich auf uns zu kommen.

Mit meinem selbstgebastelten FALERNUM schmeckt der Drink natürlich auch erstklassig!
Etwas würziger, etwas mehr Alkohol, noch etwas geiler…

P.S. Nicht zu vergessen ist auch mein leckerer ROUTE DU SOLEIL, der ebenfalls ein Riff auf die oben genannten Drinks ist, nur das ich damals nicht auf die Idee gekommen bin, bei der Namensgebung im Rom Thema zu bleiben…

VERGESSENE OBSCURITÄTEN ANS TAGESLICHT BEFÖRDERT…

Moin Moin, aus dem Nord-Westen!!

 

Was soll ich sagen, ich hatte bock auf was „anderes“, was bitteres, was schräges…….und bock einen zu saufen hatte ich natürlich auch!

Zur Abwechslung habe ich mal nicht in irgendeinem Buch oder Blog gesucht, sondern in meinen eigenen Notizen.
Schnell wurde ich fündig, in der Rubrik Frankreich/Gentiane.

Zu erst, der Schrägere der beiden Drinks.

 

INNA DI YARD
3 cl Salers Gentiane (Suze)
1,5 cl Wray & Nephew
3 cl Orgeat
3 cl Limette
2 Dash Orange Bitters
Auf Eis schütteln und auf frisches Eis abseihen.
Mit einer Limettenzeste garnieren.

Einfach geil!!!

Man könnte meinen, das Rezept klingt etwas nach Mai Tai, was auch sein mag, aber geschmacklich geht es in eine komplett andere Richtung.

Zuerst schlagen Limette und Mandel zu, dicht gefolgt von der breiten, erdigen Bitternis des Enzian, etwas bittere Orange und erst zuletzt spürt man ein wenig des Zuckerrohr Destillats.

Wirklich lecker, süß, fruchtig, bitter, ein Drink für jede Jahreszeit, morgens mittags abends…

Der zweite in der Runde ist der…

 

LITTLE VALIANT
6 cl Salers (Suze)
6 cl Cocchi Americano (Dolin Blanc)
1 Barlöffel Zitrone
3 Dash Orange Bitters
1 Prise Salz
Alles, außer das Salz auf Eis rühren und auf frisches Eis abseihen.
Prise Salz oben auf das Eis.

Ein weißer Americano, ohne Soda, aber mit Zitrone.
Ein weißer Negroni, ohne Gin, aber mit Zitrone…

Drauf geka..t, mir egal, lecker, lecker, lecker ist der Drink, basta!!

Vor allem, weil ich ihn eben tatsächlich mit Cocchi Americano gemixt habe, statt damals mit dem wesentlich flacherem Dolin Blanc.
Das Photo ist bestimmt zwei Jahre alt.

Sind beide untergegangen, damals, als ich noch den Drang hatte, am besten mehrmals die Woche nen neuen Drink auszuprobieren.

Ärgerlich, aber jetzt wird alles anders.
Der nächste, der zu Besuch kommt, kriegt einen von den beiden serviert…

Ursprünglich, vor Jahren, auf Cocktail Virgin Slut entdeckt.

ICH HÖRE EUCH SCHON SCHREIEN …

… „puhh, ist das süß!“
Der Drink ist süß, sogar verdammt süß, aber verehrte Leser, Ihr sollt euch damit ja auch nicht voll laufen lassen!
Dieser Cocktail ist wie ein Dessert nach einem guten Essen und genau als solches sollte man ihn genießen.
Gerade jetzt, wo die Zeit naht, in der man Gäste empfängt und sie mit deftigen Rinderbraten, opulenten Saucen, Rotkohl und Semmelknödel bewirtet.
Genau das habe ich am Samstag gemacht.
Üblicherweise verwöhnen wir unsere Freunde im Anschluss an solche lukullischen Ausschweifungen mit einem Dessert und darauf folgend, mit einer schönen Käseplatte, die dann den Rest des Abends auf dem Tisch bleibt.
Dieses Mal haben die beste Ehefrau und ich beides vereint.
Es gab keine Île Flottante oder Crème Brûlée, dafür sind wir direkt zur Käseplatte übergegangen, begleitet von einem süßen Cocktail, dem WERTERS MAGIC…

 

WERTHERS MAGIC
4 cl Perdro Ximénez Sherry der Marke Lustau
2 cl Apricot Brandy
2 cl Cherry Brandy
0,8 cl Amaretto
2 cl Sahne
Auf Eis schütteln und in eine vorgekühlte Cocktail Schale abseihen.

Optisch läßt es das schlimmste vermuten.
„Oh nein, ein Glas Bailey‘s Creme, ich, äh … muss noch weg, … mhhh…äh, der Babysitter …“

Aber scheiss drauf, es ist nur die Optik!
Eure Partner*innen habt Ihr ja schließlich auch nicht nur danach ausgesucht, wie sie aussehen.
Ich kleiner Süßer bin z.B. Diabetiker, Geschmack muss man halt haben!

Der Drink ist trotz aller Süße voller subtiler kleiner Geschmacksbomben.
Jede einzelne Komponente ist present und kitzelt den Gaumen.
Besonders klasse finde ich den Moment, wenn der Kirschlikör sich den Weg in die Wahrnehmung bahnt.
Werther’s Sahnebonbons mit Früchten und Alkohol.

Sogar meine Süße, die süße Getränke verabscheut, musste zugeben, das der Drink zusammen mit etwas Blauschimmel Käse, eine Granate ist.

Also, gebt Euch einen Ruck, probiert es selber und stellt fest, daß das Leben voller Überraschungen ist!

Gestossen bin ich auf diesen feinen Drink vor langer Zeit, bei der Recherche für meinen Elsflether Sherry Abend, zu dem ich vom Don höchst persönlich inspiriert worden bin.
Leider habe ich ihn damals nicht serviert, denn heute bin ich überzeugt, er hätte überzeugt!

Wenn ich den Original Post auf SHERRY WHINE richtig interpretiere, ist der Drink von Christoph Cruse, damals tätig im Marriott Hotel Hamburg, entwickelt worden.

“… Sweets for my sweet, sugar for my honey …”