SWEET PAULINE, IT’S ONLY YOU …

Wie den vorhergehenden Drink, fand ich den Pauline Cocktail, einen Daiquiri ähnlichen Drink in Harry Craddocks Savoy Cocktail Book.

Nix besonderes, denkt man.

Aber dieses Tröpfchen Absinth könnte interessant werden, besser noch zwei bis drei davon, dachte ich mir.

Zweitens klingelte es in meinem Hinterkopf, “Collins, Collins, Collins …!”, Spirituose, Zitrus, Zucker plus Soda, das passt erstens zum aktuellen Thema auf dem Blog, und zweitens schmeckt das immer!

Und dann noch die ehemals verbotene Zutat …

Give it a go!!!

Kurz den Original Drink gemixt, und für ausgesprochen gut befunden.

PAULINE COCKTAIL
5 cl Rum
3 cl Zitrone
2 cl Zuckersirup
2-3 Dash Absinth Route 66
Muskat
Shake’n’strain in a Cocktail Glass,

grate Nutmeg on Top and ready to go!

Prima Rum Sour mit einem exotischen Anis-Muskat Bouquet in der Nase …
Empfehlenswert!

Ich wollte den folgenden Drink eigentlich als Pauline Buck bezeichnen und habe nochmal bei David Embury nachgeschaut.
Ein Buck, bleibt man beim historischen Original, wird immer mit Gingerale oder Gingerbeer und Zitrone zubereitet.
Dark & Stormy mit Zitrone ist also ein Buck.
Der heutige Drink ist definitiv ein Collins.

Hier nun die Metamorphose in einen solchen …

 

PAULINE COLLINS
5 cl Rum
3 cl Zitrone
2 cl Zuckersirup
5 cl Soda
3 Dash Absinth in den drink.
Es wird gerührt und mit Soda aufgefüllt.
1-2 Dash Absinth on top für die Nase.

Im Buch geht Mr. Craddock nicht auf die Art des Rums ein,
so entschied ich mich allein schon der Optik wegen für einen weißen.

Die Wahl fiel auf Wray & Nephews Overproof!
Ich bin immer wieder begeistert, seiner fruchtigen Noten wegen
und der funky hohe Alkoholgehalt ist auch nicht zu verachten.

Auf der Zunge ein simpler Rum Collins, aber da ist noch etwas anderes …

Erstaunlich, was ein paar Tropfen Absinth ausmachen können.
Den Anis nimmt man kaum war, die bitteren Komponenten der grünen Fee jedoch, wirken wie ein Geschmacksverstärker für die herb, bitteren Öle der Zitronenschale.
Super rundes Ding und sehr erfrischend.

Zum Schluß ein kleiner Limerick …

Sweet Pauline, you left me sore,
it’s only you, who I adore,
if you’re a Collins, or a Buck,
I don’t care, who gives a Fuck,
come home Pauline, I am your Whore!”
by Raul Duke

Wir sind alle Dichter und Denker, schön und begehrlich, begehren wir das Schöne…, der Eine dies, die Andere das…

Schöne Grüße an die Alice-Salomon-Hochschule!

Gebt alles…wetzt die Messer…auf zum Sturm…

raul duke

Raul Duke ist soeben aus Las Vegas zurück. Jetlag und Hangover sind ihm unbekannt. Er stand selber schon hinter dem Tresen der Mprezz. Spricht schneller (und mehr), als Dieter Thomas Heck. Hobbys: Wertvolle Glasware vom Tresen fegen. ;-) Aber hallo...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwei + 18 =